Stadtmaler
Das Projekt Stadtmaler
Den Heimatort durch die Augen eines Künstlers sehen, vielleicht ganz neue Seiten kennenlernen und Altbekanntes in neuem Licht betrachten. Dies ist die Grundidee des deutschlandweit einzigartigen Projekts "Stadtmaler". Der Bremervörder Kultur- und Heimatkreis e.V. konnte seit 2007 die folgenden Stadtmaler/innen aus München und Leipzig gewinnen: Christoph Drexler (2007), Angela Smets (2010), Susan Stadler (2013), Ludwig Arnold (2016), Melanie Siegel (2019), Yvette Kiesling (2022) und Clemens Tremmel (2025).
Damit wurde eine Tradition der Stadt Bremervörde wiederbelebt. Auf Initiative des damaligen Stadtdirektors Joachim von der Wense wurde in der Zeit von 1990 bis 1999 vier Stadtmalern die Möglichkeit gegeben, während eines mehrwöchigen, finanziell geförderten Aufenthalts in der Ostestadt ihre Eindrücke künstlerisch umzusetzen.
Das Projekt wird 2025 gefördert durch:

CLEMENS TREMMEL - Videos
| Videos über das Wirken des Stadtmalers CLEMENS TREMMEL in Bremervörde:
Das Hohe Moor (Elm) - Vom Objekt zum Bild |
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Das Hohe Moor (Elm) - Vom Objekt zum Bild |
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TREMMEL: Arbeitsweise und Intentionen |
Einladung zur Vernissage
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Eintritt frei |
Stadtmaler 2025: Clemens Tremmel (18.08.2025)

Unter der Federführung von Wilfried Riggers lädt die Arbeitsgruppe „Stadtmaler“ in diesem Jahr den Leipziger Künstler Clemens Tremmel ein. Das Stadtmaler-Projekt wurde 1990 zum ersten Mal in Bremervörde vom damaligen Stadtdirektor Joachim von der Wense ins Leben gerufen und ging später in die Regie des Kultur- und Heimatkreises über. Seither wurde im dreijährigen Rhythmus eine Künstlerin oder ein Künstler nach Bremervörde für dieses deutschlandweit einzigartige Projekt eingeladen.
Clemens Tremmel, geboren 1988 in Eisenhüttenstadt, ist ein renommierter Künstler, der mit seiner Malerei, seinen Objekten und Zeichnungen viele Ausstellungen gestaltet und bedeutsame Preise gewonnen hat. Hier ist besonders der Caspar-David-Friedrich-Preis (2013) hervorzuheben.
Die Auszeichnung mit diesem Preis gibt einen Hinweis auf Tremmels Malweise und Sujets. Mit seiner Hom-mage an diesen großartigen Romantiker verbindet er verloren gegangene „Werte wie Natürlichkeit, Entschleunigung, Demut, Mitgefühl“, die er mit seinen Werken in den öffentlichen Diskurs wirft. Andererseits lässt er in seinen Werken den „wilden, explosiven, vom Erlebnis und Gefühl geleiteten Charakter“ des anderen großen Romantikers William Turner anklingen. „Besonnen und zügellos“ - beschreibt Tremmel seine Arbeitsweise.
Der diesjährige Stadtmaler kommt am 18.August 2025 in die Oste-Stadt. Während seines sechswöchigen Stipendiums wird er, wie es ständig Grundlage seiner Arbeit ist, Eindrücke aus der Stadt und aus der Landschaft sammeln und diese in seinem Atelier in der Brunnenstraße 15 bildnerisch umsetzen. Während dieses Zeitraums wird das Atelier zu bestimmten Zeiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Öffnungszeiten, in denen man dem Künstler begegnen kann, werden rechtzeitig in der Presse und auf der Homepage des Vereins veröffentlicht.
Vorankündigung: Die entstandenen Werke werden am 10.Oktober 2025 (Vernissage) und 11.Oktober 2025 im Bremervörder Rathaus ausgestellt.
Nicht nur an dieser Stelle danken der Verein und die Arbeitsgruppe herzlich den öffentlichen und privaten Spenderinnen und Spendern, ohne deren großzügige Unterstützung das Projekt nicht und nicht in diesem Umfang realisiert werden könnte.
Foto: © C. Tremmel
[Die Zitate entstammen einem Interview der Bremervörder Zeitung (Red.:Thomas Schmidt) mit Clemens Tremmel, das am 10.05.25 veröffentlicht wurde.]
CLEMENS TREMMEL - Ausstellungen und Auszeichnungen
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Biografie (Auszug) 1988 Clemens Tremmel lebt und arbeitet in Leipzig. Auszeichnungen 2013 Einzelausstellungen (2024-25) 2024 |
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Stadtmaler CLEMENS TREMMEL

Am 18.August 2025 beginnt der Stadtmaler 2025 CLEMENS TREMMEL sein Stipendium in Bremervörde. Hier eine kleine Einführung:
Am Sonntag, den 13.Juli, unternahm Clemens Tremmel seinen ersten Stadtrundgang zusammen mit Wilfried Riggers, Georg Tretzmüller (AG Stadtmaler) und Marina Imbusch (Stadt Bremervörde). Die Fotos wurden von Georg Tretzmüller und Marina Imbusch aufgenommen.













