Baukultur

Die Projektgruppe Baukultur ist aus einem Kreis von Mitgliedern entstanden, die sich im Jahr 2016 mit der Zielsetzung zusammen gesetzt haben, Ideen für ein "Kulturzentrum" für Bremervörde zu entwickeln. Nach einer Raum- und Zeitbedarfsumfrage unter Bremervörder Vereinen und Organisationen ergab sich, dass nur ein großes Gebäude oder eine gegliederte Struktur (z.B. zwei Gebäude) diesem Bedarf genügen würde. Schnell entwickelte sich der Gedanke eines Kultur- und Begegnungszentrums; dieser Gedanke wurde vielfach in der Presse veröffentlicht.

Im Zusammenhang mit der Innenstadtgestaltung ab 2017/18 erweiterte sich diese selbst gestellte, eng gefasste Zielsetzung um den Aspekt, dass die aktuellen Planungen der Stadt Bremervörde eine umfassendere Betrachtung erfordern als nur die Errichtung eines solchen Zentrums. Dieses gliedert sich letztlich in ein städtebauliches Gesamtkonzept ein. Vielmehr geht es der nunmehr kompetent erweiterten Gruppe um eine Stadtentwicklung, die sich an städteplanerischen und baulichen Qualitätsmerkmalen zu orientieren habe. Es geht um Baukultur.

Die Projektgruppe Baukultur wird mit Informations- und Diskussionsveranstaltungen die weitere Entwicklung der Stadt begleiten - und darin integriert die Errichtung eines Kultur- und Begegnungszentrums nicht aus den Augen verlieren.

krack20190220In einer mit ca. 130 interessierten Zuhörern gut besuchten Informations- und Diskussionsveranstaltung im Hotel Daub hielt Mark Alexander Krack (Bild, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Niedersachsen-Bremen e.V.) ein Einführungsreferat zu den aktuellen Herausforderungen des Handels und den erforderlichen Handlungsoptionen.

In einem Intermezzo fokussierte Lothar Tabery (Architekt, Vorsitzender BauKulturLand zwischen Elbe und Weser e.V.) in einer Bildpräsentation den Blick auf Bremervörder Verhältnisse. Diese Präsentation, zu der Bremervörder Bürgerinnen und Bürger mit ihren eigenen Bildern beigetragen haben, kann hier zur eigenen Betrachtung herunter geladen werden.

Rolf Borgardt (Verleger Bremervörder Zeitung) moderierte das anschließende Podiumsgespräch der eingeladenen Experten (in der Reihenfolge des Bildes von links nach rechts) Lothar Tabery, Fridtjof Schröter (Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadt Bremervörde), Susanne Morgenstern (Buchhändlerin), Martin Bockler (Leitung Standortpolitik, IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum) und Mark Alexander Krack.podium20190220Es folgte eine von Borgardt moderierte öffentliche Diskussion, in der verschiedene Bürger ihre Beiträge und Fragen einbrachten. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Veranstaltung können im Bericht der Bremervörder Zeitung nachgelesen werden. Ergänzend zur Veranstaltung können die Untersuchungen "Vitale Innenstädte 2016" (für Bremervörde) und "Vitale Innenstädte 2018" (für Bremervörde) herunter geladen werden.

Achtzehn offene Fragen

18fragen

Die Veranstaltung fußt auf einem Entwurf des ehemaligen Fachbereichsleiters Kurt Koopmann (FB Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadt Bremervörde). Die Umsetzung erfolgte durch die Kooperation der beiden Vereine BauKulturLand und KuH.

BRAUCHEN WIR EINE ATTRAKTIVE INNENSTADT?

Die Vereine "BauKulturLand zwischen Elbe und Weser" und der Bremervörder Kultur- und Heimatkreis laden gemeinsam zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, den 20.Februar 2019, um 19 Uhr ein. Die Veranstaltung findet im Hotel Daub statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Der Informationsflyer liegt an verschiedenen Stellen in Bremervörde aus und kann auch hier herunter geladen werden.

Viele Kunden wünschen sich Innenstädte mit einer ansprechenden baulichen Gestaltung, einer hohen Aufenthaltsqualität und einer besonderen Atmosphäre. Damit wird die Baukultur für den Einzelhandel immer wichtiger. Auch für die Besucher der Bremervörder Innenstadt, die im Rahmen der bundesweiten Untersuchung „Vitale Innenstädte 2016“ befragt wurden, ist die Verbesserung von Ambiente und Flair für die Attraktivität der Innenstadt von großer Bedeutung. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind hierbei die Gebäude und Fassaden sowie die Plätze, Wege und Grünflächen. Die Diskussionen im vergangenen Jahr über die Nachnutzung des Kammann-Areals haben gezeigt, dass eine ansprechende bauliche Gestaltung und eine hohe Aufenthaltsqualität besonders im Stadtzentrum im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Der Bremervörder Einzelhandel wird ein besonderes Interesse an einer stärkeren Beachtung der Baukultur bei allen Planungen in der Innenstadt haben müssen, weil die Geschäfte von einem baulich attraktiven Umfeld nur profitieren können. Vor diesem Hintergrund soll mit der öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung aufgezeigt werden, welche Vorteile sich für den Handelsplatz „Innenstadt Bremervörde“ ergeben, wenn qualitätsvolle Gestaltung von privaten und öffentlichen Gebäuden und Freiräumen geplant und realisiert wird.

Im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung bitten die Veranstalter, bis zum 15.Februar 2019 Fotos aus der Innenstadt einzusenden. Gesucht werden Positivbeispiele für Baukultur sowie Orte, an denen Bremervördes Erscheinungsbild Verbesserungsmöglichkeiten aufweist.  Abgegeben werden können die Bilder auf dem Postweg (Postfach 1119, 27421 Bremervörde, Kultur- und Heimatkreis) und als Anhang per E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Die Einsender erklären sich mit der Abgabe der Fotos mit einer möglichen Veröffentlichung unter namentlicher Nennung durch den Kultur- und Heimatkreis einverstanden. Wenn die Nennung des Namens nicht erwünscht ist, reicht ein begleitender Vermerk dazu aus. Eine Auswahl der Bilder soll am 20. Februar als Diskussionsgrundlage genutzt werden.

Einen Tag vor der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung übergab die Projektgruppe Baukultur im Kultur- und Heimatkreis e.V. die gesammelten Unterschriften, die sich gegen die übereilte Verabschiedung des Bebauungsplans wenden.
uebergabe unterschriften1Nur ca. drei Wochen lagen die Unterschriftslisten in einigen Geschäften aus, die sich in der Nähe des Rathausmarktes befinden. Innerhalb dieser kurzen Zeit trugen sich rund 400 Bürgerinnen und Bürger ein - und es hätten nach Aussage einiger Geschäftsinhaber mehr werden können, wenn man noch mehr Listen zur Verfügung gestellt hätte.
Am Mittwoch Vormittag übergaben zwei Vertreter der Projektgruppe, Burkhard Suter und Manfred Bordiehn, der Stadt Bremervörde diese Listen. Es ist jetzt die Sache von Verwaltung und Politik, die besorgten Anliegen ihrer Bürgerinnen und Bürger ernsthaft und glaubwürdig zu beantworten. Dies ist insbesondere die Aufgabe des am Donnerstag, den 09.08.2018 um 14.30 Uhr im Rathaus tagenden Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung.

Die Projektgruppe Baukultur im Bremervörder Kultur- und Heimatkreis e.V. hat abschließend über ihre Stellungnahme zum ausgelegten Entwurf des Bebauungsplanes für das „Kammann-Gelände“ beraten. Diese Stellungnahme wurde fristgerecht am Montag (16.07.2018) bei der Stadt Bremervörde eingereicht.


Parallel zu der Erarbeitung einer detaillierten Stellungnahme haben bisher auf Anregung des Bürgermeisters Detlev Fischer klärende Gespräche stattgefunden. An diesen Gesprächen nahmen neben Fischer die Architekten Lothar Tabery, Norbert Behrens und beim zweiten Treffen auch Peter Kranzhoff (Entwicklung des Rahmenplans für die Innenstadt) teil.


Die Gespräche hatten im Wesentlichen architektonische Lösungsansätze zum Thema, um letztlich eine sich in das Stadtbild einfügende Gestaltung des geplanten Gebäudes zu verwirklichen. Sowohl diese Ideen als auch die Tatsache, dass offensichtlich in vertrauensvoller Atmosphäre ein ergebnisorientierter und produktiver Gedankenaustausch stattfinden konnte, wurde von den Projektgruppen-Mitgliedern mit großer Zustimmung angenommen. Schließlich wurde hiermit ein Teil der mit der Informationsveranstaltung im Mai 2018 erhofften Diskussion unter den Beteiligten verwirklicht.


Unabhängig davon wurde eine Stellungnahme zum öffentlich ausgelegen Bebauungsplanentwurf erarbeitet, die auf eine Klärung der sich nach Prüfung durch die KuH-Projektgruppe ergebenden bauplanungsrechtlichen Fragen drängt. Nur diese Eingabe hat letztlich formal wirksame Konsequenzen, die auf eine Änderung der geplanten Festsetzungen im ausgelegten B-Plan-Entwurf hinwirken und bindende Wirkung für die tatsächliche Bebauung haben werden. Diese Stellungnahme nimmt wichtige Anregungen und Bedenken der Bremervörder Bürger aus der damaligen Diskussion auf und liegt jetzt der Stadt Bremervörde vor. Die Stellungnahme kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Damit die Bremervörder Bürger ihre Unterstützung für diese Stellungnahme zum Ausdruck bringen können, liegen ab 18.07.2018 in verschiedenen Geschäften im Stadtgebiet Unterschriftenlisten aus. Diese werden rechtzeitig vor der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 09.08.2018 eingesammelt und bei der Stadt Bremervörde eingereicht.

Die Neuordnung des Bremervörder Rathausmarktes ist die gegenwärtig wichtigste städtebauliche Aufgabe der Stadt Bremervörde. Es ergibt sich jetzt die einmalige Gelegenheit einer durchgreifenden Gestaltungsverbesserung dieses zentralen Ortes der Stadt. Der Bremervörder Kultur- und Heimatkreis (KuH) hat sich dieser Fragestellung angenommen und lädt die Bremervörder Bevölkerung und weitere Interessierte ein, sich am Dienstag, den 15.Mai 2018, um 19 Uhr im Hotel Daub über wichtige Kriterien städtebaulicher Gestaltung zu informieren und zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.